Sonstiges

Wer an den kalten, sonnigen und schneelosen Tagen im März ´22 im Teuto, z.B. über den Hermannsweg, wanderte, Augen für die Naturschönheiten und außerdem ganz viel Glück hatte, konnte haarfeine Eisbildungen an Totholz finden, welches an Zuckerwatte oder wallendes, silbriges Haar erinnert. 

Die Haare aus Eis sind bis zu 10cm lang und gerade einmal 0,02mm dick. Wenn die Temperaturen am Tag steigen, ist es schnell vorbei mit dem Zauber.
Das Haareis bildet sich auf Totholz - aber nur bei Temperaturen knapp unter 0 Grad, Windstille und hoher Luftfeuchtigkeit. Verantwortlich ist der 
winteraktive Pilz Exidiopsis effusa.

Ist doch verrückt, was die Klimaverschiebung heute schon ermöglicht, oder? 
ANTL-Meisenkästen am Fliegenpilz.

 Wenn die allerdings zu groß werden müssen die umgesägt werden.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Himmelsfotos