Unsere aktuellen Naturschutzaktivitäten

In der Natur geht es rund. Es grünt, blüht und piept überall.

Und hier im Raum Nord-/Südkirchen und Umgebung ist die Natur noch einigermaßen in Ordnung, zwar rücken auch hier die Landwirte mit ihren Monokultur-Ackerflächen der Natur und den Naturschutzgebieten (NSG) immer näher, dennoch kann man mit kurzen Wegen mehrere Naturschutzgebiete problemlos erreichen.

 

Leider fehlt aber auch hier der Zusammenschluss der NSG und kleinere Bäche wie z.B. die größtenteils noch frei  mäandrierende Funne (NSG Funneaue), an deren Rändern z.B. seltene Nachtfalter zu finden sind, werden gnadenlos eingeengt und mit Pflanzenschutzmitteln und Gülle beaufschlagt.
Auf den angrenzenden Grasflächen, die nicht beweidet sondert gemäht werden, ist nicht eine Wildblume zu finden.

 

 

Juni ´22
Im Naturschutzgebiet Hirschpark Nordkichen, nahe dem Schloss Nordkirchen gelegen, beobachten wir zZt. (Juni ´22) ein in Deutschland seltenes Neuntöter-Paar bei seiner Brut.

 

Am 28.06. zeigte sich dann erstmals der Nachwuchs.

 

Im gesamten Kreis Coesfeld gab es lt. Hirschpark-Infotafel (siehe tieferr) in 2011 nur noch insgesamt 11 brütende Paare.

 

 

 

 

 

Mai/Juni ´22

Wenn man mit offenen Augen durch die Natur wandert und der Blick über die aufblühenden Pflanzen geht erblickt man neben schönen Tag- und Nachtfaltern z.B. auch Käfer mit besonders schönem Aussehen.

Als Beispiel sind nachfolgend einige Bockkäfer genannt/gezeigt, die besonders mit ihren langen, gegliederten Fühlern, die oft länger sind als der Körper, Eindruck schinden. 

Sie erinnern an die Hörner des Steinbocks und haben damit zum deutschen Namen geführt.

Die Erkennung und Benennung der Tier- und auch Pflanzenbilder ist dank Handy & ObsIdentify-App einfach.

 

 

Mai ´22
Im Naturschutzgebiet Ichterloh nahe dem Schloss Nordkirchen gelegen, vollendeten wir unsere Sammlung an Zipfelfaltern.

 

Auf dem Bild sind abgebildet 

  1. der  Brombeer-Zipfelfalter
  2.  der Ulmen-Zipfelfalter
  3.  der Pflaumen-Zipfelfalter und 
  4.  der Nierenfleck-Zipfelfalter.

Dass uns noch die fehlenden 4 begegnen, ist sichrlich unwahrscheinlich.

 

 

 

 

Nachtrag zu den Zipfelfaltern
Zu den 4 Zipfelfaltern gesellte sich unerwartet am 19.07.22 ein Eichen-Zipfelfalter, der uns bei hohen Außenemperaturen aus Eichenkronen auf unserem eigenen Grundstück besuchte.

Jetzt fehlen nur noch 3.

 

 

 

Frühjahr 2022
Einer unserer Lieblingsorte im Frühjahr war und ist auch noch das Naturschutzgebiet Ichterloh (
NSG Ichterloh), wo Bärlauch den Wald visuell und sensorisch verzaubert.

 

Im NSG Ichterloh waren in diesem Frühjahr sehr viele Nachtigallen unterwegs, teilweise hörte man gleichzeitig den Gesang von 5 Nachtigallmännchen, die sich damit um die Gust der Weibchen bemühten.

 

Einer der Wanderwege ist der Kaisermantel-Weg, auf dem uns auch der Pflaumen-Zipfelfalter und der Kleiner Eisvogel-Falter begegneten.

 

 

März ´22

Wer an den kalten, sonnigen und schneelosen Tagen im März ´22 im Teuto, z.B. über den Hermannsweg, wanderte, Augen für die Naturschönheiten und außerdem ganz viel Glück hatte, konnte haarfeine Eisbildungen an Totholz finden, welches an Zuckerwatte oder wallendes, silbriges Haar erinnert. 
Die Haare aus Eis sind bis zu 10cm lang und gerade einmal 0,02mm dick. Wenn die Temperaturen am Tag steigen, ist es schnell vorbei mit dem Zauber.
Das Haareis bildet sich auf Totholz - aber nur bei Temperaturen knapp unter 0 Grad, Windstille und hoher Luftfeuchtigkeit.
Verantwortlich ist de
r winteraktive Pilz 
Exidiopsis effusa.

 

 

 

 

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